Vom Tagesgeschäft zum Unternehmen.
Du hast dein Geschäft aufgemacht, um frei zu sein — nicht, um sieben Tage die Woche unersetzlich zu sein.
Ich baue inhabergeführten Geschäften die Systeme, für die Konzerne ganze Abteilungen haben. Damit das Tagesgeschäft weiterläuft, wenn du mal nicht da bist.

Du verlierst nicht, weil deine Produkte schlechter sind.
Du verlierst Zeit und Kraft, weil du mit denselben 24 Stunden gegen Konzerne antrittst, die für Marketing, Buchhaltung, IT und Einkauf je ein eigenes Team haben. Du entscheidest alles selbst — das ist deine Stärke und dein Engpass zugleich.
Das ist keine Frage der Disziplin. Das ist eine Strukturfrage. Und Strukturfragen löst man mit Systemen, nicht mit mehr Willen.
Zwischen einem Geschäft, das nur mit dir läuft, und einem, das auch ohne dich läuft, liegt kein Talent und kein Kapital. Da liegt Handwerk.
Neun Jahre Handel unter Inselbedingungen.
Spiekeroog ist kein Standortvorteil — es ist ein Härtelabor. Begrenzter Markt, kaum Personal zu finden, hoher Kostendruck, und ein Geschäft, das in acht Monaten alles abwerfen muss, was es im Winter nicht verdient.
Wer hier ein Unternehmen am Laufen hält, hat Probleme gelöst, die anderen erst noch bevorstehen. Und das Gute daran: Was unter diesen Bedingungen trägt, trägt am Festland erst recht. Du musst nicht auf die Insel kommen, um etwas davon zu haben.
Fang klein an.
Zwei Einstiege, beide ohne Folgekosten. Du entscheidest danach in Ruhe, ob mehr daraus wird.
Was in deinem Shop fehlt — schwarz auf weiß.
Ich gehe deinen Shopify-Shop einmal komplett durch und schreibe auf, was nicht stimmt.
- – Die Punkte, die in Deutschland regelmäßig abgemahnt werden: Grundpreis, Pfandausweisung, Widerrufsbelehrung, Cookie-Einwilligung, Impressum, Versandkosten und Lieferzeiten
- – Bei Lebensmitteln zusätzlich: Zutatenverzeichnis, Allergene, Nährwerte, Füllmenge, Herstellerangabe, Alkoholgehalt
- – Technische Auffälligkeiten: Bestände, Checkout, tote Links, Mobilansicht
- – Jeder Fund mit Screenshot und Fundstelle — du kannst alles selbst nachprüfen
- – Behebungsliste, sortiert nach Dringlichkeit
- – Als PDF, innerhalb von drei Werktagen
Kein Termin nötig. Du schickst mir die Adresse deines Shops. Mehr brauche ich nicht.
Eine Stunde, in der du weißt, woran du bist.
Wir schauen gemeinsam auf dein Geschäft, und ich sage dir, wo bei dir der größte Hebel liegt.
- – 60 Minuten per Videogespräch
- – Keine Folien, kein Verkaufsgespräch
- – Kein Abo, keine Folgekosten
- – Aufnahme auf Wunsch
Und wenn es einfach erledigt sein soll.
Die Behebung aller im Shop-Check gefundenen Punkte kostet 490 € — abzüglich der 49 € für den Check. Rechtstexte eingepflegt, Grundpreis und Pfand korrekt ausgewiesen, Cookie-Einwilligung eingerichtet, Abschlussprotokoll mit Vorher-Nachher. Gearbeitet wird in deinem Konto, mit deinen Zugängen — alles bleibt bei dir.
Bis 250 Artikel. Bei größeren Sortimenten nenne ich dir vorab einen Festpreis. Nicht enthalten: neue Funktionen, Theme-Umbauten, neue Apps, Produktfotos, Datenmigration.
Ich bin kein Anwalt. Ich zeige dir, wo dein Shop technisch von den üblichen Pflichtangaben abweicht, und setze die Rechtstexte um, die von deiner Kanzlei oder einem Rechtstexte-Dienst kommen. Die rechtliche Bewertung bleibt dort, wo sie hingehört.
Angebot ausschließlich für Unternehmer:innen i. S. d. § 14 BGB.
Vier Aufgaben, die bei mir niemand mehr macht.
Nichts davon ist Theorie. Das läuft in meinem eigenen Geschäft, jeden Tag, seit Jahren.
Belege, die sich selbst zuordnen
Früher habe ich Rechnungen aus dem Postfach gesucht, sie der passenden Kontobewegung zugeordnet und fehlenden Belegen hinterhertelefoniert. Heute läuft das Postfach gegen das Bankkonto, und was fehlt, fordert das System selbst beim Lieferanten an.
Der Mitarbeiter für Newsletter und Instagram
Marketing ist die Arbeit, die als Erstes liegen bleibt, wenn das Tagesgeschäft anzieht — und die als Erste fehlt, wenn es ruhig wird. Bei mir schreibt ein KI-Mitarbeiter die Entwürfe, ich lese drüber und gebe frei.
Die immer gleichen Fragen
Öffnungszeiten, Versand, ist das noch da — jeden Tag dieselben drei Fragen, jede einzeln beantwortet. Heute übernimmt das ein KI-Mitarbeiter, und bei mir landet nur noch, was wirklich eine Entscheidung braucht.
Das Kassenbuch schreibt sich selbst
Jeden Abend Kassenbon nehmen und die Zahlen ins DATEV-Kassenbuch tippen — drei Minuten, jeden Tag, ohne Ausnahme. Heute wandern die Zahlen direkt aus der Kasse in die Buchhaltung, samt Belegbildern und Prüfbericht.
Läuft bei dir Shopify POS mit OpenFiscal und DATEV? Dann gibt es das auch für dich →
Das Handwerk dahinter ist immer dasselbe: die Kasse als saubere Datenquelle, eine ordentliche Übergabe an die Buchhaltung, und KI für die Arbeit, die niemand machen will. Ich empfehle nichts, was ich nicht selbst seit Jahren benutze.
Mein Geschäft ist ein Saisonbetrieb — acht Monate Vollgas, dann Nacharbeit. Was das aushält, hält ein Ladengeschäft am Festland erst recht aus.
Ein Lotse geht wieder von Bord.
Der häufigste Grund, warum inhabergeführte Geschäfte das Thema aufschieben, ist nicht das Geld. Es ist die Sorge, sich in eine neue Abhängigkeit zu kaufen — von einer Agentur, einem Berater, einem System, das niemand im Haus versteht. Die Sorge ist berechtigt. Ein guter Teil der Branche lebt davon.
Ein Lotse kommt an Bord, kennt das Fahrwasser, bringt dich durch — und geht wieder von Bord. Das Ruder bleibt die ganze Zeit in deiner Hand. Damit du das nicht glauben musst, steht es hier als Zusage:
- Alles läuft auf deinen Namen. Zugänge, Konten, Systeme gehören dir. Nicht mir, nicht einer Agentur.
- Jede Automatisierung wird dokumentiert übergeben. Du weißt, was sie tut, wo sie hängt und wie man sie abschaltet.
- Keine Vertragsbindung. Wenn du mich nicht mehr brauchst, ist das der Normalfall — nicht der Kündigungsfall.
Zwei Seiten, ein Handwerk.
Zwölf Jahre bei IKEA, zuletzt als Business Analyst. Dann, 2019, das eigene Geschäft auf Spiekeroog — INSELWiNKEL, mit WiNKELBAR und eigenen Produkten. Ich kenne beide Seiten: wie Konzerne Prozesse bauen, und wie es sich anfühlt, wenn abends um zehn noch das Kassenbuch offen ist.
Der eigene Weg kam nicht von allein. Es waren Entscheidungen, Fehler und Umwege — und am Ende ein Unternehmen, das trägt, und Zeit für die Familie. Genau das mache ich weitergebbar.
„Was sich in der Saison nicht bewährt, empfehle ich nicht weiter."
Häufige Fragen
Irgendwann soll es auch ohne dich gehen.
Der beste Zeitpunkt, damit anzufangen, ist dann, wenn am meisten los ist — da merkst du am deutlichsten, was dich Zeit kostet.